Stille

10.04.2012


Stille


Manchmal brauche ich die Stille. Die Ruhe, die mich zu mir selbst führt. Einfach nur dasitzen und Nichts tun. Sich heraus nehmen aus dem täglichen Pflichtprogramm, die Welt draußen lassen und auf die Reise gehen ins tiefe innere Ich. Dort liegt die Wahrheit, die vielen Antworten auf alles.

Von Innen lässt es sich gelassen ins Außen schauen. Alles ist weit weg und unwichtig. Ich gehöre nicht mehr dazu...für einen Moment. Hab ich je dazu gehört? Und will ich das überhaupt?


Was will der Mensch? In stetiger Unruhe hetzt er durchs Leben. Hauptsächlich lebt er in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Dabei vergisst er das Heute, den kostbaren Moment, der so vieles gibt.

Das Ich ist ein Produkt geworden, ein Kind der Gesellschaft. Still und fett sitzt es in einer Ecke und nährt sich vom Wohlstand. Faul ist es geworden und übersättigt. Seine Trägheit gesteuert und zweckbestimmt.

Viele Schafe geben dem Wolf eine gute Mahlzeit und erhalten ihm seine Existenz.

Der Jahrmarkt des Lebens ist bunt und schrill. Erst wenn der Atem ausgeht, setzt man sich an den Rand und beobachtet. Manchmal braucht es die Stille um zu sehen... der erste Schritt um zu verstehen.



Der Ort an dem der Mensch...


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