Stille in mir

 

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14.06.2012

Stille in mir

 

Friedlich liegt meine Seele wie ein Boot auf ruhiger See. Den Kampf gewonnen, vorerst. -

Der Weg der Finsternis war lang und orientierungslos. Stimmen von außen, die mich nicht erreichten. Ein Weg in Einsamkeit. Verloren im Nichts. Endlose Leere und lähmende Kraftlosigkeit. Verwirrtes Spiel im Dschungel der Entscheidungen. Die Frage nach dem Wofür bleibt ohne Antwort. Antworten, sie scheint es für den Sterblichen nicht zu geben. Eine Tür die verschlossen ist und sich erst öffnet an der Schwelle der Endlichkeit.

Was bleibt ist die Hoffnung. Wie ein Schatten geht sie voraus und hat verschiedene Gesichter. Eine Lüge die uns treibt und in der Ferne das Paradies vorgaukelt. Das Ziel regt zur Reise an und verleitet zur Beschleunigung. Die schnelle Fahrt trübt den Blick. Der Sinn ist unterwegs wie ein Koffer an einer der ersten Stationen verloren gegangen. Aussteigen ist gefährlich. Doch erst im Fall erlangst du Bewusstheit. Fallen um Aufzustehen.

Ich stehe. Die eigene Stimme hebt sich ins Licht und bestimmt die Regeln. Neues Fühlen, fremd - aber gut. Waches Tasten auf neuen Wegen. Unsicher noch, aber lernbar. Die Finsternis wird bleiben, nur ich werde strahlen. Wie die Sonne im Universum. Sie braucht keinen Grund, sie tut es einfach. So tu ich es auch. Energie die ist und bleibt. Nicht fragt und nichts erwartet. Nur beobachtet und nicht wertet.

Stille in mir...

 

 

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