Soweit die Füße tragen

26.12.12

So weit die Füße tragen


 

Manchmal möchte ich Nichts und doch Alles. Den Erfolg, die über allem strahlende Liebe, ungeteilte Aufmerksamkeit, die schönsten Schuhe und ein Pferd zum Davonreiten. Ein Stück Inhalt gegen die Leere. Sie ist da, kommt immer wieder, die Langeweile der Wiederholungen. Die Pflicht hilft darüber hinweg, täuscht Wichtigkeit vor. Doch wichtig ist nichts. Täglich wird vergessen, im Rausch ertränkt des Verstandes Klarheit um nicht zu erkennen. Es gibt sie die Massendroge und wird doch verschwiegen. Der Spaß erkauft im Laden um die Ecke. Ein Hilfsmodul zum Leben.

Manchmal möchte ich stehenbleiben, weil nichts mehr kommt. Die Schleife wird zum Endloslauf. Ein frisches Hemd läßt Frühling atmen, aber auch das vergeht. Was dem Einen Sicherheit gibt, macht den Anderen müde. Ist es das Schiksal des Wissenden zu verzweifeln? Was kommt nach der Frage, folgt eine weitere? Oder gibt es auf alles nur eine Antwort?

Ich möchte am Ufer des Ozeans den wogenden Wellen zusehen. Ihm meine Stimme geben, so das sein Rauschen meine Worte trägt. Lasse sie reisen gemeinsam mit dem Wind und dem Schrei der Möwen. Vieleicht gibt es ein Echo am Ende der Welt.

Ich möchte so Vieles und doch Nichts. Kurz mich ausruhen von der langen Reise. Den Kampf Anderen überlassen. Was soll die Müh, wenn es an Entdeckungen mangelt. An mir vorüber zieht die Woge der Leblosigkeit. Getäuschte Menschlichkeit ohne Wert. Ich möchte wecken um zu spüren. Dem Schlafwandel ein Ende bereiten. Denn sie tun und doch nicht. Die nach ihnen folgen gehen den gleichen Weg. Drängeln um auf der Spur zu bleiben. Warten auf den Gewinn den es nicht gibt.

Liebe dich selbst, denn kein anderer tut es so gut wie du. Der Kompromiss als Notbehelf ist Unfreiheit die büßen lasst.


 

Ich will Alles und noch viel mehr. Solange die Kraft mich trägt und der Gedanke Baustein ist...

will ich es wagen...

das Leben.

 

 

 

 

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