Schwarz auf Weiß


20.08.2012

Schwarz auf Weiß


 

Das geschriebene Wort gleicht dem Gesprochenen. Auf beiden Ebenen fließen Gedanken. In aller Ehrlichkeit geben sie Auskunft. Eine Art des Gesprächs. Intensiver noch sogar. Mitteilen in stiller Weise, mit Seele und Gefühl, die Oberflächlichkeiten ausgrenzt. Kompaktes Selbst ohne Schauspiel. Klare Seele ohne Lüge. Nackte Persönlichkeit, offen aber doch begrenzt. Der Behutsame, Fühlende ist als Gast willkommen. Gehe langsam und zerstöre nicht. Erkenne was ist und nicht was scheint.

Filigran gestaltet sich die Seele. Lange hat sie geruht und sich vom Anstrich der vergangenen Jahre entledigt. Viele Künstler waren am Werk und gaben dem Objekt ungefragt ihren Anstrich. Dicke schwere Schichten, die ein Darunter nicht erkennen ließen. Unter all den Farben steht die wahre Persönlichkeit, ängstlich und ungeschützt, frierend und unsicher. Doch sie braucht keinen Lack der starr und kalt ist. Eine wärmende Hülle aus leichtem Material, feine Seide mit fröhlichen Mustern. Ein ICH und kein IHR. Authentisches Wesen und kein Massenprodukt.

Setz dich und lass uns schweigen. Sehe mit den Augen eines Kindes und spiele mit den Dingen.

Das geschriebene Wort erzählt. Nur wer wahres Interesse hat folgt ihm aufmerksam. Der Rest lächelt stumm. Freund oder nicht...an der Tür zur Seele wird er sichtbar.

 

 

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