Der umschriebene Gedanke


 

Der umschriebene Gedanke                Grafik    13.05.2012


In Ruhe, in Stille möchte ich mich äußern. Jedem Wort Leben einhauchen,damit es eine Geschmeidigkeit erhält, fließend in das Folgende gleitet und in Verbindung mit anderen eine Ahnung wird. Raum zur Fantasie gibt, die nicht gleich, sondern individuell ist.

Papier ist geduldig. Es saugt jeden einzelnen Satz auf, widerstandslos und ohne Wertung. Meine Hand gleitet über die Seite, fast schon liebevoll folgt mein Blick dem geschwungenen Wort. Schwarz auf weiß, in aller Schönheit. Ein Abbild der Seele, in nichts vergleichbar an Sensibilität. In der Hoffnung, das gut damit umgegangen wird.

Das geschriebene Wort bleibt ohne Widerspruch. Vorerst. Es sollte Gleichgültigkeit darüber herrschen ob eine Wertung folgt. Nicht das ist das Maß, sondern die Lust an der Darstellung.

Ein Buch, ein Stift, sonst nichts. Niemand der wartet oder drängt. Eine Gemeinschaft ohne Kompromisse. Nur ich und mein Willen. Entspannte Freude und tiefe Befriedigung. Noch unerfahren betrachte ich das Ganze. Reicht ein Leben aus um das Buch zu füllen? Zwingt mich die Grausamkeit des Lebens in Negativismus zu fallen? Bin ich in der Lage den Dualismus zu erkennen und zu schätzen?


Ich möchte schweigen - aber auch in aller Lebendigkeit gestalten.

Beides im Wechsel.

Nicht das Eine ohne das Andere.

Das richtige Gewicht auf der Waage lässt beide Seiten schweben.

So ist es gut und auszuhalten...



Wenn nichts mehr ist...


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