Am Morgen


AM MORGEN


Noch schläfrig schau ich in den Tag. Der Duft von heißem Kaffee liegt in der Luft. Katerchen liegt neben mir und widmet sich ausgiebig seiner Morgentoilette. Wärme geht von Ihm aus. Ich genieße die Ruhe und den Luxus den Tag selbst bestimmen zu können. Alles entspringt meinem Kopf und nicht dem eines Anderen.

Freiheit...ein schönes Gefühl.

Wie kann ich mir dieses Gefühl bewahren? Diese Frage beschäftigt mich beinahe täglich. Ein neues Konzept Leben muss her. Eines welches sich mit unserer Gesellschaft vereinbaren lässt. Darüber findet man nichts im Fernsehen, Radio oder bunten Zeitschriften. Sie können nur Sucht produzieren. Sucht nach MEHR, ohne jeglichen Sinnbezug.

Hält man sich von den Medien fern, kristallisiert sich das eigene Ich. Die klebrige Masse fällt ab und zum Vorschein kommt ein Mensch mit eigenen Gedanken und Seele. Dann steht er da. Sein Kleid sieht anders aus als das der Anderen. Wie schnell steht man am Rande, wird als anders bezeichnet. Doch wer sind hier eigentlich die "Verrückten"?

Zärtlich streiche ich meinem Kater über das weiche Fell. Als Antwort folgt wohliges Schnurren. Entspannt rekelt er sich auf seinem Deckchen. Sein Blick drückt Dankbarkeit und Liebe aus. Für einen Augenblick nimmt er mich mit auf die Reise und zaubert ein Lächeln in mein Gesicht.

Nun dann, beginnen wir den Tag...



Frühling


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